Donnerstag, 13. Oktober 2011

Urlaub im Herbst

Die Spätsommersonne lockte uns errneut in die "alte Heimat" ...

... und beim Spaziergang mit "Leihhund" Josef erzeugten Sonne und Wolken ein frabenfrohes Wechselspiel mit der herbstlichen Natur...



Gestern gings dann in "regensicheres Gebiet", nämlich ins "Sealife" nach Oberhausen (http://www.visitsealife.com/Oberhausen/) und später auch noch ins nebenan gelegene Einkaufszentrum "Centr-O" (http://www.centro.de/), Europas größtem Einkaufs- und Freizeitzentrum...

 Der Lego-Hai vor dem Eingang hatte noch keine scharfen Zähne...
Das Großraumbecken mit den 1,5 Mio. Litern Wasser und den ganzen Bewohnern (u.a. auch Rochen, Haie, Schildkröten,....) wirkte schon von außen recht beeindruckend.

Und diverse Becken zeigten die Schönheiten der Weltmeere (da Fische kein Blitzlicht mögen und für Fotos leider nicht "still halten", gibts jetzt ein paar Videos)

Manche Rochen sind wahre Meister der Tarnung und vom steinigen Boden kaum zu unterscheiden:

Uns so mancher große Fisch versteckte sich im Becken (beachtlich auch das grimmige dreinschauende Exemplar hinten rechts im Bild)

Gut 5000 Fische kann man in Oberhausen anschauen:


Ein schönes Ausflusgziel für regnereische Herbsttage :-)

Und wenn man schon mal "im Pott" ist, sollte man auch das Planetarium in Bochum noch besuchen (http://www.planetarium-bochum.de/) Die gestrige einstündige "Expedition Sternenhimmel" zeigte mit modernster Zeiss-Planetariumstechnik


den wunderschönen Sternenhimmel mit seinen Sternbildern (Wie viele Sterne kann man in klaren Nächten sehen? Und was ist ein Lichtjahr?), Planeten, schwarzen Löchern, Galaxien und Sternenhaufen, Gasnebeln und auch direkt sichtbare Phänomene wie Sonnen- und Mondfinsternis wurden sehr anschaulich an der großen Planetariumskuppel erklärt.
Leider waren Fotoaufnahmen während der fantastischen Reise am Sternenhimmel nicht erlaubt...Trotzdem:
Ein Besuch, der sich wirklich gelohnt hat :-)

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Herbst-Unternehmungen

Der sonnige Herbst war mit einigen Unternehmungen verschiedenster Art ausgefüllt, und so ging es Ende August noch mal in die Autostadt nach Wolfsburg.


 Selbst vor dem Hotel gab's "moderne Technik" eines Hotelgastes zu bestaunen...

Anfang September gings dann zum 40. Geburtstag in die alte Heimat. Beim Gartenfest ging's zünftig zu und auch das Spanferkel schmeckte allen...





Und da der September uns mit viel Sonnenschein verwöhnte, wurde auch das Motorrad mal wieder "ausgeführt"...

 Tagebau bei Inden

Anfang Oktober ludt dann der NRW-Tag in Bonn zum Besuch ein. Bei der Eröffnungsfeier mit der Ministerin wurde auch die Neuzüchtung des NRW-Baumes (eine Ahorn-Züchtung) vorgestellt und überreicht.


Am alten Wassewwerk, dem ehemaligen Sitz des Bundestages, hüllte die warme Oktobersonne das bunte Treiben der Stadt in angenehmes Licht
 Und auf der "blauen Meile" längs des Rheins konnte man viel bestaunen und lernen ;-)
Altes und Neues stand friedlich nebeneinander und präsentierte sich den Besuchern...
 Und ein guter "Kaffee zwischendurch" durfte zur Stärkung auch nicht fehlen, bevor es später in der Stadt "richtiges Essen"gab.


Am nächsten Morgen lockte die warme Oktobersonne zum Frühstück auf dem Balkon ein - sicherlich wird es diese Gelegenheit dazu in diesem Jahr nicht mehr so oft geben...
(...kann mir jemand sagen, warum sich dieses Bild nach dem Hochladen immer 
quer einstellt ??)

Bei der anschließenden Radtour zum Otto-Maigler-See gab's ebenfalls idyllische Herbstbilder...

Am nächsten Tag gings mit Freunden nochmal zu einem "analogen ebay" (Flohmarkt) nach Würselen bei Aachen und gemeinsam haben wir den Tag genossen.

So könnte es noch ein wenig bleiben...

Donnerstag, 8. September 2011

Spätsommersonne in Köln

Die Sonnentage Ende August/Anfang September haben die scharfen Peperoni auf dem Balkon dann doch noch mit "Farbe" versorgt und den Geschmack verfeinert:
Und weil das Wetter am letzten Wochenende noch so gut war, gings mal wieder mit dem Rad los.
Die längere Runde am Sonntag führte uns dann nach Köln zur Flora und in den botanischen Garten.

Die Stadt Köln besaß schon damals für die städtische Universität einen botanischen Garten, denn bereits im September 1862 wurde die Gründung des jetzigen botanischen Gartens durch ein Dutzend einflussreiche Herren der Kölner Wirtschaft beschlossen (die frühere Gartenanlange in der Kölner City musste dem Neubau des Kölner Hauptbahnhofs weichen....)
Zwar wird das historische Gebäude, der berühmte Glaspalast von Max Nohl zurzeit renoviert, aber die Außenanlagen waren den Besuch allemal wert:
...viele exotischen Pflanzen (u.a. aus Australien) waren zu sehen...
Aber auch wunderschöne Blütenformationen bei den Dahlien beeindruckten die Besucher:

Am Seerosenteich vor dem Gewächshaus waren dann auch schon die "größeren Gewächse"zu bestaunen.

Und drinnen gings in feucht-warmer "Urwaldatmosphäre" durch die Pflanzenwelt der Tropen:


Mit dem Schriftzug auf dem Gebäude über der Nord-Süd-Fahrt im Blick machten wir uns dann später wieder auf dem Heimweg....

Sonntag, 14. August 2011

Sommer, Urlaub und südwestfälische "Kärmetze"



Länger schon sind die warmen Sommertage, an denen unbeschwertes Badevergnügen im Gartenpool spontan möglich war, rar geworden....

Auch die Möglichkeiten, sich ohne von oben nass zu werden in den Biergarten zu setzen, waren in diesem Sommer nicht wirklich ausgeprägt. An diesem Abend im Juli im Hövelhofer "Einstein" waren wir froh, unter einem Schirm zu sitzen....

Das Bier schmeckte trotzdem..
...und auch "Einsteins Traum" mit Zitronensorbet, frischen Erdbeeren und Prosecco wurde genossen....Zwei Abende später sah es auf dem Kränen der großen Baustelle in Königsdorf schon so aus, als würden die Vögel bereits jetzt schon die Reise ins Winterquartier planen und sich deshalb zur Besprechung treffen:

Die Clematis versuchte, den Regentropfen zu trotzen und wollte "Sommer" verbreiten. Also fing sie kurzerhand an, ein zweites Mal zu blühen:Die Peperoni im Balkonkasten brauchen aber dringend noch warme Sonnenstrahlen, wenn sie bis zur Ernte rot werden sollen.
Fleißige Bienchen sammeln derweil Nahrung am Sommerflieder...
..und auch die Jalapenos sehnen sich nach ein wenig mehr Sonne...
Zum Glück reifen die Balkon-Tomaten aber dann doch und überzeugen mit einem richtigen "tomatigen" Geschmack:
Anfang August gings dann nach Rhöndorf bei Bonn ins Adenauer-Haus (http://www.adenauerhaus.de/index_3.html)Beindruckend, was es hier zu sehen gab und welche Meilensteine der deutschen Geschichte hier dokumentiert sind.
Das idyllische Häuschen des Staatsmannes am Berghang...
...mit seinem Rosengarten und dem Blick auf den Drachenfels
Eine kundige Mitarbeiterin der Stiftung "Bundeskanzler Adenauer Haus" führte uns heute zum besonderen Thema "Adenauer's Erfindungen" durch die Ausstellung. Beeindruckend, was der erste Bundeskanzler für Ideen hatte.Mit dem Bäcker Oebel zusammen erfand er ein Maisbrot, das noch heute nach entsprechender Vorbestellung beim ortsansässigen Bäcker in Rhöndorf gekauft werden kann :-)
Einige Erfindungen..u.a. die beheizbare Teekanne und das von innen beleuchtete Stopflicht für seine Frau (die keinen wirklichen Gefallen daran fand....)

Spannend war's.

Unterhaltsam ging es dann abends weiter. Im Klosterhof der Styler Missionare in St. Augustin gab's eine Aufführung des Kölner N.N.-Theaters (http://www.nntheater.de).

Und wie es sich für "Open Air" gehört, schminkten sich die Schauspieler/innen in Sichtweite zu den Zuschauerplätzen unter freiem Himmel:
Die Aufführung von Michael Kohlhaas war mit vielen modernen und unterhaltsamen Momenten versehen.

Zum Schluss gab's "standing ovation" - und selbst der Himmel war an diesem Abend dem tollen Ensemble gnädig und ließ die dunklen Wolken "verschlossen" vorbeiziehen...
Das Eintrittsgeld war ein "Austrittsgeld" und jeder, der wollte, durfte zum Schluss eine Spende abgeben, die direkt an die "Hausherren", die Styler Missionare zur Ostafrika-Hilfe überreicht wurde.

Spannend und unterhaltsam wars an diesem Wochenende bei der "Wendschen Kärmetze" (http://www.wenden.de/standard/page.sys/30.htm) Diese traditionsreiche Kirmes in Wenden, die jedes Jahr am 3. Wochenende im August statt findet, ist das größte Volksfest Südwestfalens. Entsprechend voll war's auch.

Mit dem Riesenrad bekam man einen schönen Überblick über das in der ganzen Stadt verteilte bunte Treiben und die vielen Buden und Fahrgeschäfte...



Beim "Knödelwerfen" konnten auch Preise abgeräumt werden...

Höhepunkt des Kirmestages war das abendliche Höhenfeuerwerk, dass auch in diesem Jahr wieder wirklich sehr beeindruckend war.